Wie können Kinder mit besonderen Bedürfnissen Teilhabe und Unterstützung in ihren Kitas erfahren?

Mit dem Ziel, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen bei der Entwicklung einer guten inklusiven Bildung zu unterstützen, lud der AWO Bezirksverband Mittelrhein e. V. am Montag zu einer Fachtagung mit dem Titel „All-inclusive – Mut und Lust zur Inklusion“ ein.

Das große Interesse der Pädagoginnen und Pädagogen zeigt den hohen Bedarf nach Fortbildung und bestätigt die Ergebnisse der Rheinland-Kita-Studie des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Knapp 100 Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld der frühen Bildung und Betreuung nahmen an dem Fachtag teil, der mit einer Podiumsdiskussion endete.

AWO Bezirksverband Mittelrhein — Die AWO unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen bei der Entwicklung einer guten inklusiven Bildung.

Prof. Dr. Ulrich Heimlich von der Ludwig-Maximilians-Universität München fragte in seinem Impulsvortrag nach einer qualitätsvollen Umsetzung der gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in die Praxis.
Beobachtung und Dokumentation als Arbeitsgrundlage einer Förderplanung und professionelles Instrument der Spielanregung stand im Mittelpunkt des Workshops von Elke Pfeiffer, Fachberaterin für Inklusion und Integration im Landschaftsverband Rheinland.

Pädagogische Arbeit innerhalb einer inklusiven Einrichtung setzt pädagogisches Fachwissen voraus und erfordert eine inklusive Haltung. In dem Workshop von Ulrike Diehl, Leiterin eines Fortbildungszentrums, setzten sich die Teilnehmenden mit der eigenen Haltung, den eigenen Einstellungen, Sichtweisen und Erfahrungen auseinander.
Mit dem Blick auf das Kind und seine Möglichkeiten, Fähigkeiten und Bedürfnisse entwickelten Oliver Tibussek, Dipl.-Pädagoge und Leiter einer Behandlungsstelle im Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung in Köln, sowie Daniela Bercke, Leiterin einer interdisziplinären Frühförderstelle in Trägerschaft des AWO Kreisverbandes Heinsberg e. V., die Rahmenbedingungen für eine gute Zusammenarbeit von Frühförderung und Kita.
„Inklusion beginnt bei den Jüngsten! Und gerade die Pädagoginnen und Pädagogen haben die Verpflichtung, sich für eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusion in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung einzusetzen“, so die abschließende Meinung der Fachberatung des AWO Kreisverbandes Heinsberg e. V.

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