AWO Mittelrhein – Journalistenpreis 2018

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Aktuelles

09.05.2018

Gute Pflege - jetzt!

Zum Internationalen Tag der Pflege erwartet die AWO Mittelrhein von der Politik Konzepte gegen den Personalkollaps in der Pflege. Fachkräftemangel und Altenpflegeausbildung sind die drängendsten Probleme.

Zum Internationalen Tag der Pflege erwartet die Vorsitzende der AWO Mittelrhein, Beate Ruland,  nachhaltig wirkende Konzepte von der Politik.

Zwar haben sich Union und SPD in den Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, 8000 neue Stellen in der Pflege zu schaffen – das entspricht jedoch gerade mal einer halben Zusatzkraft für jede Pflegeeinrichtung. „Das reicht vorne und hinten nicht aus, um den Bedarf zu decken“, sagt Beate Ruland. „Der demographische Wandel führt dazu, dass der Bedarf an Pflegekräften immer größer wird. Laut einer Studie werden 2030 alleine in NRW 38.600 Fachkräfte in der Altenpflege fehlen“.

Für die AWO Mittelrhein ist es wichtig, die Ausbildung in der Altenpflege im Übergang zur neuen Pflegeausbildung zu stärken. Mit Blick auf das Pflegeausbildungsberufereformgesetz, das 2020 greift, müssen die Altenpflegeschulen gestärkt werden. Die Arbeitsfähigkeit der Fachseminare muss bis zur Umstellung erhalten bleiben. Mit einer Finanzierung, die sich an den Krankenpflegeschulen orientiert. Denn in NRW ist die Finanzierung besonders ungerecht geregelt. Die Krankenpflege-Ausbildung wird mit rund 500 Euro im Monat subventioniert. Die Altenpflege muss mit 280 Euro auskommen. Benötigt wird jedoch ein Mindestsatz von 490 Euro pro Schüler und Monat, um qualifizierte Lehrer zu beschäftigen, die auf modernem Standard ausbilden können.

Für Beate Ruland ist klar: „Pflege und damit die pflegerische Ausbildung müssten als gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden und entsprechend finanziert werden. Sonst droht uns auf Dauer der Personalkollaps in der Pflege.“

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