AWO Mittelrhein – Journalistenpreis

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Aktuelles

29.07.2019

Diese Menschen haben AWO-Geschichte geschrieben

Peter Heinen

„Die Geschichte der AWO in Bad Godesberg – vor und nach der Zeit des Nationalsozialismus – ist auch eine Familiengeschichte“ schreibt Michael Angenfort in seinem Artikel über Peter Heinen. Er ist einer von 35 Menschen, deren Geschichten ein neues Buch der „AWO am Mittelrhein“ erzählt. Es geht um das besondere Engagement der Porträtierten – und um die Geschichte einer ganzen Organisation.

Im Juli jährte sich der Todestag von Peter Heinen zum 20. Mal. Gemeinsam mit seiner Frau Else Heinen baute er die AWO in Bad Godesberg nach dem 2. Weltkrieg wieder auf und machte sie zu einem wichtigen Anbieter sozialer Dienstleistungen in Bonn und Umgebung.

Es sind die Geschichten der Menschen, die Geschichte für uns greifbar machen. Hubert Peter ist einer von 35 Persönlichkeiten, deren Geschichten die AWO am Mittelrhein zu einem Buch zusammengefasst hat: „Gesichter der AWO am Mittelrhein“. Anlass ist das 100-jährige Bestehen der Arbeiterwohlfahrt und das 70. Jubiläum der AWO am Mittelrhein.

Unter den 35 Porträtierten sind viele aus unserer Region. Neben Peter Heinen (1928-1999), sind auch Leben und Wirken von Else Heinen, Hubert Peter (1902-1992) und Marie Juchacz (1879-1956) beschrieben.

Marie Juchacz gründete vor 100 Jahren die AWO

Sie war die erste Frau, die in einem deutschen Parlament die Rednerbühne betrat. Und sie war es, die 1919 die Arbeiterwohlfahrt gründete. Das Leitbild der AWO ist seither unverändert geblieben: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz. Im Laufe der Zeit bereicherten einige besondere Mitglieder die Arbeiterwohlfahrt und trugen ihre Werte stets entschlossen und über sämtliche Hürden hinweg nach außen.

Die Porträts schildern das Engagement der 35 vorgestellten Personen und würdigen deren Unterstützung. Die Leser*innen erfahren außerdem interessante Anekdoten aus der Anfangszeit der Organisation, über ihr Verbot während des Zweiten Weltkriegs und den Wiederaufbau in der Nachkriegszeit. Denn: Es sind die Geschichten der Menschen, die Geschichte für uns greifbar machen.

Eine populärwissenschaftliche Beschreibung der Geschichte der Arbeiterwohlfahrt am Mittelrhein findet sich in den Bänden 2 und drei der in diesem Jahr erschienenen Trilogie:

„Arbeiterwohlfahrt am Mittelrhein 1919 bis 1989 - Ursprünge und Entwicklung. Sie widmet sich den ersten 70 Jahren der AWO am Mittelrhein, die von tiefgreifenden Ereignissen der Geschichte begleitet wurden. Sie erzählt von der Zeit von Marie Juchacz in Köln, den Gründungsjahren, von schweren Rückschlägen während des Zweiten Weltkriegs aber auch von Zeiten der Hoffnung, in denen mutige Persönlichkeiten den Verein wieder aufbauten.

Das neue Buch Der AWO Bezirksverband Mittelrhein e. V. 1989 bis 2019 - Der Weg ins 21. Jahrhundert schreibt die Chronik fort: 1989 bricht eine neue Zeit an, die der AWO neue Aufgaben stellt. Der Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung bieten Chancen wie auch Herausforderungen. Die Digitalisierung sowie der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel bedeuten zugleich Erneuerungen in den Strukturen des Verbands: Innovative Ideen, neue Leitlinien und organisatorische Anpassungen sind erforderlich.

Die Bücher sind über den Buchhandel zu beziehen.

 

 

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