AWO Mittelrhein – Journalistenpreis 2018

Auszeichnungen für Beiträge aus den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und  einem Sonderpreis für Nachwuchsjournalismus

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Aktuelles

16.11.2018

AWO Mittelrhein verleiht Journalistenpreis für herausragende Berichterstattung in Print, Funk und Fernsehen.

Hinsehen, wo andere wegschauen! Zuhören, wo andere sich abwenden! Aufschreiben, was andere nicht wissen wollen! Damit von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffene Menschen Gehör finden, prämiert die AWO Mittelrhein herausragende Veröffentlichungen zu sozialen Themen aus der Region, mit dem AWO Mittelrhein Journalistenpreis. 

Überschriften wie „Unsere Gesellschaft bricht auseinander“ oder „nie waren die Unterschiede zwischen den Menschen so groß“ haben die die AWO Mittelrhein dazu veranlasst ihren seit 2011 ausgelobten Journalistenpreis in diesem Jahr unter das Motto „Verschieden oder doch gleich? Gegensätze in unserer Gesellschaft“ zu stellen. Der mit insgesamt 5000,- Euro dotierte Preis geht an Journalisten, die durch ihre herausragenden publizistischen Leistungen in der lokalen Berichterstattung Menschen für soziale Notlagen sensibilisieren.
 
Die Jurymitglieder Prof. Axel Beyer, Studiendekan an der Hochschule Fresenius, Christian Hümmeler Ressortleiter Lokalredaktion beim Kölner Stadt-Anzeiger, Franz Irsfeld, stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Mittelrhein, Rebecca Otten, Redakteurin beim Radio Köln, Henning Quanz, Moderator beim WDR und freier Journalist und Isolde Weber, Leiterin Verbandskommunikation der AWO Mittelrhein, haben aus der großen Zahl an Einsendungen in den Kategorien Print, Hörfunk, TV und
Nachwuchs folgende Preisträger benannt:
 
In der Kategorie Print fiel die Wahl auf Lara Fritzsche mit ihrem im Magazin der Süddeutschen Zeitung erschienenen Artikel „Auf Tuchfühlung“.
 
Preiswürdig war auch der im Radio Köln veröffentlichte Hörfunkbeitrag von Dominik Becker „BuWahl2017: Flüchtlinge aus Syrien über Demokratie und Wahlrecht“ 
 
Beeindruckt war die Jury von der TV-Reportage „Marie will frei sein - Erwachsen werden mit Down-Syndrom“, die im WDR Fernsehen ausgestrahlt wurde. Mit Ilka aus der Mark und Christoph Goldbeck freute sich auch die eigens angereiste portraitierte Familie.  
 
Schüler*innen des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bergisch Gladbach wurden mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet. Ihr Videoprojekt „Armut in Deutschland am Beispiel Bergisch Gladbach“ hat die Jury überzeugt. 

Im Interview mit dem Moderator Norbert Jeub stellt Beate Ruland, die Vorsitzende des Präsidiums der AWO Mittelrhein, fest: „Die Frage was uns als Gesellschaft zusammenhält, und was uns spaltet ist dringlicher denn je. Wenn wir sehen, welch großen Unterschied ein Stück Stoff im Leben einer Frau machen kann oder wenn man die Armutssituation der Bergisch Gladbacher betrachtet, muss man sich die Frage stellen was man gegen das Auseinanderdriften unserer Gesellschaft tun kann.
Beide Beiträge fordern uns auf, Unterschiede zu überwinden. Die Reportage über Marie und ihre Familie zeigt uns auf sehr leise und damit eindringliche Weise, wie Unterschiede gelebt werden können, wenn wir uns bemühen. Dass es sich andererseits auch lohnt für Gegensätze zu kämpfen, zeigt uns der Beitrag über unser, als so selbstverständlich hingenommenes Recht, frei wählen zu können. Alle prämierten Beiträge betrachten das Thema Gegensätze in unserer Gesellschaft aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Ihnen gemein ist jedoch, dass wir als Lesende, Sehende und Hörende die Möglichkeit haben, uns mit dem Thema auseinanderzusetzen. Unsere gesellschaftliche Aufgabe ist es, Gegensätze als Chancen zu begreifen.“

Der Journalistenpreis der AWO Mittelrhein würdigt soziale Berichterstattung im Bezirksgebiet der AWO. Deshalb findet auch die Preisverleihung an wechselnden Orten statt, die jeweils einen Bezug zum Motto des Journalistenpreises haben. In der Waschkaue Übach-Palenberg treffen alte Arbeitswelten und neue Arbeitsmarktmaßnahmen aufeinander. Die historische Halle bot der Preisverleihung einen angemessenen Rahmen.

Alle Gewinnerbeiträge sind auf awo-mittelrhein-journalistenpreis.de einzusehen. 

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