AWO Mittelrhein – Journalistenpreis 2018

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Aktuelles

27.09.2018

Auf gutem Fundament startet der AWO Bezirksverband Mittelrhein mit dem Präsidiumsmodell in eine Zukunft der klaren Linien

Präsidium und Vorstand AWO Bezirksverband Mittelrhein e. V.

Am 29. September 2018 haben die Delegierten der AWO Bezirksverband Mittelrhein mit der Einführung des Präsidiumsmodells eine richtungsweisende Entscheidung getroffen.

Mit großer Mehrheit haben die Delegierten im Rahmen einer außerordentlichen Bezirkskonferenz eine neue Satzung zur Einführung des Präsidiumsmodells beschlossen. Das neue Organisationsmodell ermöglicht eine klare Trennung der Verantwortlichkeiten für das operative Geschäft, hiermit einhergehend auch der Haftung und der Wahrnehmung von Aufsichtsfunktionen.

Das Präsidium besteht aus 16 Ehrenamtlichen, die mit Beate Ruland als Vorsitzender des Präsidiums die grundsätzlichen Fragen der Verbandsführung, die sozialpolitischen Leitlinien sowie die strategische Steuerung der Unternehmen beschließen. Sie sind auch das Kontrollorgan für den hauptamtlichen Vorstand. Mit der Wahl von Beate Ruland, Klaus-Werner Dittrich, Axel Heiner Dabitz und Franz Irsfeld an die Spitze des Präsidiums bestätigten die Delegierten die erfolgreiche Arbeit des Gremiums in den vergangenen Jahren.

Zum Vorsitzenden des hauptamtlichen Vorstands wurde der bisherige Bezirksgeschäftsführer Andreas Johnsen berufen, an seiner Seite seine beiden bisherigen Stellvertreter Michael Mommer und Rudolf Uwe Redlinger. Künftig liegt damit die alleinige Verantwortung der operativen Geschäftsbereiche mitsamt dem Haftungsrisiko in ihren Händen.

„Unser bisheriges Organisationsmodell hat uns zu einem der erfolgreichsten Wohlfahrtsverbände am Mittelrhein gemacht.“ stellt Beate Ruland, die ehemalige Bezirksvorsitzende und neue Vorsitzende des Präsidiums, fest. „Nun sind wir zu einer Größe herangewachsen, die neue Strukturen und klare Linien für das Ehrenamt und das Hauptamt erfordert. Mit der organisatorischen Entflechtung von Verband und unternehmerischer Verantwortung sichern wir uns die Kapazitäten auch in Zukunft für die sozialen und sozialpolitischen Ziele der Arbeiterwohlfahrt kämpfen zu können. Ganz im Sinne von Lotte Lemke, die als rechte Hand der AWO-Gründerin Marie Juchacz und AWO Bundesvorsitzende das Mitgestalten des sozialen Rechtsstaates zur besonders wichtigen Aufgabe für Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt ausrief. Das Ehrenamt gibt auch im Präsidiumsmodell die politischen Leitsätze und Ausrichtungen vor.“

Im AWO Bezirksverband und seinen Tochtergesellschaften arbeiten an 30 Standorten rd. 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen wesentlichen Bereichen der sozialen Arbeit. Allein schon angesichts des Größenwachstums der Geschäftsbetriebe stellt Andreas Johnsen fest: „Die Änderungen sind angesichts dieser Entwicklung notwendig und zeitgemäß. Ich freue mich sehr, dass wir alle zusammen diesen Weg in die Zukunft mit richtungsweisenden neuen Strukturen gehen.“

Mit der Anpassung der Strukturen an Anforderungen eines modernen Sozialverbands und erfolgreichen Sozialunternehmens unterstreicht der AWO Bezirksverband Mittelrhein e.V. sein klares Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen Verbands- und Unternehmensführung und -kontrolle nach einem Modell, für das sich der AWO Bundesverband e.V. und zahlreiche weitere AWO-Verbände bereits entschieden haben.

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