Wir helfen vor Ort:

AWO Rheinlandstiftung
AWO Rheinlandstiftung

Kontakt

AWO Bezirksverband Mittelrhein e.V.
Rhonestraße 2a
50765 Köln
Tel: 0221 / 579 98 - 0
Fax: 0221 / 579 98 - 59

Aktuelles

11.07.2017

Gute OGS darf keine Glückssache sein!

OGSen der AWO sind mit tollen Ideen bei der Demo der Freien Wohlfahrtspflege am 12. Juli 2017 vor dem Düsseldorfer Landtag mit dabei.

Die Arbeiterwohlfahrt bietet im ganzen Bezirksgebiet ein verlässliches Betreuungs- und Förderangebot für alle Schülerinnen und Schüler an. Doch viele Einrichtungen und Mitarbeitende des Offenen Ganztags sind am Limit. Sie beklagen, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für den Offenen Ganztag nicht ausreichen, um den Anforderungen entsprechen zu können.

Die Finanzierung des Offenen Ganztags schwankt stark von Kommune zu Kommune. Glück hat, wer in einer Kommune wohnt, die sich eine auskömmliche Ausstattung der OGS leisten kann. Pech, wer in der armen Kommune in der Nachbarschaft lebt. Dort gibt es häufig zu wenig Mitarbeitende und zu wenige Räume. Landeseinheitliche Standards fehlen, obwohl die Anzahl der Kinder, die den OGS nutzen, kontinuierlich steigt.

Die Träger der Offenen Ganztagsbetreuung der AWO am Mittelrhein schließen sich der Kampagne der Freien Wohlfahrtspflege für eine auskömmliche Finanzierung und landeseinheitliche Standards an. Seit April unterstützen die AWO-OGSen die Kampagne mit zahlreichen Aktionen wie Informationsveranstaltungen, öffentlichen Flashmobs, Diskussionen mit der Regionalpolitik und Demonstrationen vor Ort.

Am 12. Juli werden sie der neuen Landesregierung ein Zeichen setzen und ihre Forderungen u. a. mit einem riesengroßen, selbstgestalteten T-Shirt, einem OGS-Song und mit dem Einlauf der Fackelträger vor dem Düsseldorfer Landtag zum Ausdruck bringen.

Beate Ruland, Vorsitzende der AWO Mittelrhein stellt fest: „Es geht um die kognitive und soziale Begleitung unserer Kinder in einer wichtigen Lebensphase. Deshalb muss die Offene Ganztagsbetreuung an Schulen durch verbindliche Festlegung von Standards, höhere Etats, eine einheitliche Förderung in NRW und eine verlässliche gesetzliche Regelung gesichert und weiter ausgebaut werden“

Das der Kampagne zugrunde liegende Positionspapier der Freien Wohlfahrtspflege NRW sowie weitere Informationen gibt es unter: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de.

Nach oben