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Aus Tradition für die Zukunft
AWO Mittelrhein wählt neuen Vorstand
Unter dem Motto „Aus Tradition für die Zukunft“ fand am 31. Mai 2008 in der Stadthalle Bonn Bad Godesberg die Bezirkskonferenz der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V. (AWO Mittelrhein) statt. Mit eindeutiger Mehrheit wählten die 142 Stimmberechtigten aus 10 Kreisverbänden erneut Walter Heckmann zum Vorsitzenden der AWO Mittelrhein.
Walter Heckmann wurde am 29.09.1942 in Eschweiler geboren und ist von Beruf Betriebsschlosser. Mitglied der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IGBCE) ist er seit 51 Jahren, der SPD seit 40 Jahren. In der AWO engagiert sich Walter Heckmann auf Orts-, Kreis- und Bezirksebene seit 1962. Dem Vorstand der AWO Mittelrhein gehört er bereits seit 28 Jahren an, seit 1996 als Vorsitzender.
Die Delegierten der Bezirkskonferenz wählten für die nächsten vier Jahre folgenden Vorstand:
Vorsitzender: Walter Heckmann
Stellvertretende Vorsitzende: Franz Irsfeld, Beate Ruland
Beisitzer: Adelbert Aÿ, Klaus-Werner Dittrich, Rolf Kaltenhäuser, Hans-Josef Krawanja, Hans Mettig, Wilfried Pfeiffer, Dieter Pritzsche, Achim Reddmann, Donata Reinecke, Karl Schultheis MdL, Johannes Veith und Franz-Josef Windisch
Grußworte überbrachten den 250 Delegierten und Gästen der Konferenz u.a. Horst Naaß, Bürgermeister der Stadt Bonn, Dietmar Nietan, Vorsitzender der SPD Mittelrhein, Ingo Degenhardt, Vorsitzender der DGB-Region Bonn/Rhein-Sieg/Oberberg, und Wilhelm Schmidt, Bundesvorsitzender der AWO und ehemaliger Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.
Zu sozialpolitischen Fragen und über derzeitige und zukünftige Entwicklungen im Bereich Sozialpolitik auf Landesebene und kommunaler Ebene referierte Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD, in einem ausführlichen und mit viel Beifall bedachten Vortrag.
Das Motto der Konferenz „Aus Tradition für die Zukunft“ ist Programm und Zielsetzung des neuen Vorstands der AWO Mittelrhein für die nächsten vier Jahre. Den gleichlautenden Leitantrag verabschiedeten die Delegierten mit überwältigender Mehrheit. Mit den dort formulierten sozialpolitischen Positionen und Forderungen wendet sich die AWO Mittelrhein an Staat und Gesellschaft mit dem Ziel, Sozialpolitik im Land NRW und in den Kommunen zu beeinflussen und mit zu gestalten. Denn nur „wer sich beteiligt im politischen Raum, kann mitgestalten“, so Walter Heckmann.
In diesem Zusammenhang appellierte der bisherige und neue Vorsitzende der AWO Mittelrhein an alle, die im Verband Verantwortung tragen, in ihrem Engagement, neue Mitglieder für die AWO zu gewinnen, nicht nachzulassen. Die bereits im Jahr 2001 begonnene Mitgliederwerbekampagne „Einfach viel bewegen“ müsse fortgesetzt werden. Mit 28.000 Mitgliedern sei die AWO Mittelrhein zwar eine der stärksten AWO-Gliederungen auf Bundesebene, aber nur ein auf Dauer starker Mitgliederverband könne in Politik und Gesellschaft Gehör finden.

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