Ein "begeisterter Sozialpolitiker"

Zum 100. Geburtstag von Theo Burauen

Am 19. Oktober 2006 genau vor 100 Jahren wurde Theo Burauen in Köln geboren. KölnSPD, AWO Köln und AWO Mittelrhein nahmen diesen Tag zum Anlass, im Rahmen einer Feierstunde am 28. Oktober an die Verdienste des langjährigen Kölner Oberbürgermeisters und Vorsitzenden der AWO Mittelrhein zu erinnern. Im Coeln-Saal des Marie-Juchacz-Altenzentrums begrüßte Walter Heckmann, Vorsitzender der AWO Mittelrhein, zahlreiche Gäste, unter ihnen auch Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Kölns ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Norbert Burger und Werner Burauen, Theo Burauens Sohn.

In ihren Grußworten hoben Jochen Ott, Vorsitzender der KölnSPD, und Franz Irsfeld, Vorsitzender der AWO Köln, besonders das Beispiel und Vorbild gebende sozialpolitische Engagement Theo Burauens für die Menschen unserer Region hervor. In seiner Laudatio ließ Dr. Werner Jung Stationen im Leben und Wirken des an diesem Tag Geehrten nochmals Revue passieren. Für die musikalische Untermalung der Feierstunde sorgten hochbegabte junge Künstler des Vereins Atlant e.V.

Mit seinem Dank zum Abschluss der Gedenkfeier an alle Gäste und besonders an diejenigen, die mit ihren Wortbeiträgen Leben und Engagement Theo Burauens in besonderem Maß würdigten, verband Walter Heckmann auch einen Wunsch, eine Erwartung: Alle politisch Verantwortlichen sollten in der Tradition eines „begeisterten Sozialpolitikers“ – wie Theo Burauen sich einmal selbst bezeichnete – Flagge zeigen für Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Das sei heute wieder notwendiger denn je, besonders auf dem Hintergrund der derzeitigen Debatte zum Thema Armut.



AWO