Bundesministerin Ulla Schmidt zu Gast bei AWO-Tagung:

"Solidarsystem im Gesundheitswesen muss erhalten bleiben."

Am Rande einer Tagung aller Landes- und Bezirksvorsitzenden der AWO in Deutschland fand am 5. Mai in Aachen ein Gespräch statt mit der Bundesministerin für Gesundheit Ulla Schmidt.

Auf Einladung des AWO-Bundesvorsitzenden Wilhelm Schmidt stellte sich die Ministerin den Fragen nach weiteren Schritten bei der Reform des Gesundheitswesens, besonders bei Kranken- und Pflegeversicherung.

Wie Ulla Schmidt betonte, stehe dabei in jedem Fall der Erhalt des Solidarsystems im Vordergrund, da es sich bewährt habe. Allerdings müsse künftig jeder nach seiner Leistungsfähigkeit zur Finanzierung des Gesundheitswesens beitragen. Das sei ein wesentliches Ziel.

Bei der Pflegeversicherung habe – wie bereits mehrfach betont – die ambulante Versorgung Vorrang vor der stationären. Ein wesentlicher Aspekt komme zukünftig hier der Dynamisierung der Leistungen zu.

Einigkeit aller Anwesenden bestand darin, dass die AWO bei den anstehenden Reformen und den damit verbundenen Diskussionen, wie in der Vergangenheit, ein verlässlicher aber nicht unkritischer Partner sein werde, wie Wilhelm Schmidt, AWO-Bundesvorsitzender, und Walter Heckmann, Vorsitzender des gastgebenden Bezirks Mittelrhein, hervorhoben.



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